Sonntag, 4. Dezember 2016

[BERICHT] Fitzroy-Lesung


Wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, bin ich ein großer Fan von Lesungen. Heute bin ich zum ersten Mal virtuell einer Lesung gefolgt.

Virtuell? Wie geht denn das? Schon seit 2010 organisiert Thorsten Küper Lesungen im Second Life. Second Life ist eine Online-3D-Infrastruktur für virtuelle Welten, die den Nutzern viele Möglichkeiten bietet. Um einer solchen Lesung zu folgen braucht man also einen Account bei Second Life. Ein solcher ist jedoch kostenlos und schnell eingerichtet.

Eine solche Lesung kann im Prinzip so "einfach" sein, wie eine Lesung im echten Leben auch: Vorleser, Publikum, fertig. Die Lesung heute war jedoch weit aufwendiger. Es gab drei Sprecher, die die Geschichte in wechselnden Rollen dargeboten haben und verschiedene, aufwendig gestaltete Bühnenbilder für die verschiedenen Szenen.

Szenenbild: Das Theater
Dargeboten wurde heute Thorsten Küpers Steampunk-Geschichte Fitzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen. Gelesen bzw. gespielt wurde sie von Kirsten Riehl, Frederic Brake und Thorsten Küper. Die Leistung der Lesenden war wirklich herausragend und hat quasi vollständig von den technischen Schwierigkeiten abgelenkt. (Die Tatsache, dass in den Bildern nicht alle Figuren und Zuhörer richtig dargestellt sind, hat übrigens mit der geringen Leistung meines Rechners zu tun, die mich gezwungen hat, die Grafikdarstellung auf ein Minimum zu reduzieren.)

Szenenbild: Fitzroys Privatgemach
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde in Zukunft sicherlich weiteren virtuellen Lesungen folgen. Mehr über zukunftige Lesungen könnt ihr hier erfahren.

Kommentare:

  1. Guten Tag.
    Genau!
    Bei mir gibt es auch noch einige Fotos.
    MfG
    BukTom Bloch
    http://buktomblog.blogspot.de/2016/12/theater-mit-menschmaschinen-in-sl.html

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    1. Da ist mir durch meinen alten Rechner ja einges entgangen.

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  2. Wow, die Idee finde ich toll!
    Wurden dann Szenen des Gelesenen nachgespielt?

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    1. ...ja, Soleil, in SL gibt es schon tolle Sachen! :-)
      Es war eine Mischung aus Lesung und Theater-Aufführung.
      Lesungen sind vergleichsweise einfach zu organisieren, echte Theaterstücke schon deutlich schwerer.
      Aber alle wichtigen Handlungsorte WURDEN (sehr eindrucksvoll!) erbaut, schon außerhalb des Theatergebäudes und weitere dann eben auf der Bühne.
      Und "Bewegung" gab es durchaus auch!
      MfG
      BukTom Bloch

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