Sonntag, 18. Dezember 2016

[REZENSION] Die Eherne Garde




Titel: Die schwarze Klaue
Reihe: Die Eherne Garde 1
Autor: Peter Hohmann
Verlag: Atlantis
Format: Paperback
weitere Ausgaben: eBook
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 288
Preis: € 13,90 (Paperback)
ISBN: 8-3864023927



Die schwarze Klaue ist der erste Band der Fantasytrilogie Die Eherne Garde.


Der Autor:
Peter Hohmann


Peter Hohmann ist ein deutscher Phantastikautor. Mehr über ihn erfahrt ihr auf seiner Homepage oder im Interview hier in der Bibliothek von Imre.

Das Buch:

Die Eherne Garde ist recht klassische Fantasytrilogie in einem modernen Setting. Der klassische Teil: Die guten Helden stellen sich einer finsteren Bedrohung. Der moderne Teil: Bei der Bedrohung handelt es sich um Dämonen. So einfach ist es dann zum Glück allerdings nicht. Die Dämonen sind keine Kreaturen, die der Hölle entsteigen, sondern Menschen, die sich teils direkt nach der Geburt, teils wesentlich später zu solchen entwickeln. Die Ursache dafür erfährt der Leser zunächst nicht. Schnell ist aber klar, dass sie in Ereignissen liegt, die 24 Jahre vor der Haupthandlung stattfanden und in einem zweiten Erzählstrang geschildert werden.

Meine Meinung: 

Der Autor verschwendet keine Zeit mit einer langen Vorrede, sondern kommt direkt zu Sache, sodass man nach einer halben Seite schon mitten in der Handlung ist. Bei einem vergleichsweise kurzen Buch, empfinde ich das als sehr angenehm.
Nach einem ersten furiosen Aufeinandertreffen der Helden und der Dämonen, in dem man direkt auch einen großen Teils der Figuren kennen lernt, hatte der Hauptstrang dann für meinen Geschmack im Mittelteil einen kleinen Durchhänger. Allerdings entwickelte sich gleichzeitig die zweite sehr interessante Handlungsebene, in der es, wie bereits erwähnt, wohl um die Ursache der Dämonenplage zu gehen scheint.
Im letzten Drittel, habe ich dann auch wieder der Hauptstrang als spannend empfunden. Kurz vor dem fiesen Cliffhanger gibt es dann noch eine Wendung, die einiges für den zweiten Band verspricht.

Die Stärke des Buches sind eindeutig die glaubhaften Charaktere. Neben der Dämonen jagenden Protagonistin haben es mir vor allem ein Mann, der Gutes tun will, obwohl er auf dem Weg ist ein Dämon zu werden, und der neugierige Elf, der im Mittelpunkt der Nebenhandlung steht, angetan.

Abschließend sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass das ganze Setting nicht nur sehr finster, sondern stellenweise auch brutal ist. Wen dies nicht abschreckt oder wem dies sogar gefällt, der ist mit Die Eherne Garde gut beraten.

Wertung: 4/5 Sternen

Vielen Dank an Peter Hohmann für das Rezensionsexemplar.

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